Forsthof: Gottesdienst zu Himmelfahrt

Christus ForsthofDa staunten die Vögel, als der Posaunenchor der Christuskirche an der Kapelle in Forsthof zu spielen anfing! Die Bläser begleiteten den traditionellen Gottesdienst im Grünen zu Christi Himmelfahrt. Eine große, fröhliche Gemeinde war zu Fuß, mit dem Radl, aber auch mit dem vom Evangelischen Männerbund Sulzbach eingesetzten Bus nach Forsthof gekommen. Dort, inmitten der blühenden Natur, wollten die Gläubigen das Walten Gottes und seine Gegenwart spüren.

Dekan Karlhermann Schötz predigte über 1. Könige 8. Hier stellt König Salomo fest, dass Erde und Himmel Gott nicht fassen können, und damit erst recht nicht der Tempel. Dekan Schötz verglich Christi Himmelfahrt mit Juri Gagarins Erlebnissen, der sagte, er habe im Weltraum Gott nicht gesehen. Aber Gott, so der Prediger, ist „außerhalb unserer Welt nicht dingfest zu machen“. Es sei genau umgekehrt: „Dort, wo Gott ist, da ist der Himmel.“ Die Geschichte von der Himmelfahrt Jesu lenkt den Blick weg vom Himmel zur Erde: „Nur weil Jesus uns verlassen hat, kann er immer bei uns sein.“ Sein Abschied von der Erde beendet seine Gegenwart nicht, sondern macht sie unendlich.

Nach dem Gottesdienst ging die Gemeinde zum Mittagessen ins Gasthaus Heldrich.